Was ist ein Privatjet-Charter, und wann ist er die richtige Wahl?
Bei einem Privatjet-Charter mieten Sie ein ganzes Flugzeug für eine einzelne Reise. Sie schließen den Vertrag direkt mit der ausführenden Fluggesellschaft, statt einen Sitzplatz auf einem Linienflug zu buchen. Fliteline übernimmt die Rolle des Brokers: Wir prüfen Ihre Route und Passagierzahl, finden das Flugzeug, verhandeln den Vertrag und organisieren Zeitplan, Bodentransport und Sonderwünsche.
Der Flugplan nicht passt
Keine Linienfluggesellschaft fliegt zu der Zeit, die Ihre Reise tatsächlich braucht.
Das Ziel nicht bedient wird
Kein Linienflug geht dorthin, wo Sie hin müssen, oder landet nah genug.
Privatsphäre oder Sicherheit zählt
Diskrete Reisen über ruhigere Flughäfen oder besondere Sicherheits- und Fürsorgeanforderungen.
Mehrere Stopps an einem Tag
Mehrere Termine oder Ziele in einer Reiseroute, die kein Linienflug abbilden kann.
Trifft nichts davon zu, ist ein Linienflug in der First oder Business Class fast immer günstiger. Das sagen wir Ihnen dann auch.
Sie müssen kurzfristig einen Privatjet chartern?
Dringende Reisen können 4 bis 12 Stunden nach Bestätigung starten, sofern ein passendes Flugzeug in der Nähe bereitsteht und die Route keine Sondergenehmigungen braucht. Standardbuchungen dauern 24 bis 48 Stunden, komplexe Mehr-Etappen-Reisen oder Routen durch beschränkten Luftraum 48 bis 96 Stunden.
Je früher Sie uns kontaktieren, desto mehr Flugzeuge stehen zur Auswahl. Sagen Sie uns, wo Sie sein müssen und wann. Wir bestätigen, was machbar ist, mit einem All-in-Preis mit Einzelposten.
Privatjet-Charter für Geschäfts-, VIP- und Privatreisen
Ob Sie einen Privatjet für Tempo, Komfort, Luxus oder Privatsphäre brauchen: Fliteline sorgt dafür, dass Sie das richtige Flugzeug mit genau dem Service und der Unterstützung bekommen, die Sie brauchen.
Häufige Fragen zum Privatjet-Charter
Sie sind neu im Privatjet-Charter oder fragen sich, wie Fliteline Ihre Reiseanforderungen erfüllt? Hier finden Sie Antworten auf die häufigsten Fragen.
Privatjet-Charter werden pro Flug berechnet, nicht pro Sitzplatz. Der Preis setzt sich zusammen aus Stundensatz des Flugzeugs, Blockzeit, Positionierungsflügen, Treibstoff, Flughafen- und Abfertigungsgebühren, Catering und besonderen Anforderungen. Die Positionierung überrascht am meisten: Bei einer einfachen Strecke kann sie so viel kosten wie die Reise selbst.
Ein Empty Leg ist ein Überführungsflug, den ein Flugzeug ohnehin ohne Passagiere fliegt und mit Rabatt verkauft. Die Ersparnis ist meist erheblich, doch Route und Zeit richten sich nach dem Flugplan des Operators. Sind Ihre Termine flexibel und passt die Route, ist ein Empty Leg der günstigste Weg, privat zu fliegen.
Drei realistische Stufen. Dringende Reisen: 4 bis 12 Stunden nach Bestätigung, wenn ein passendes Flugzeug in der Nähe bereitsteht und die Route keine Sondergenehmigungen braucht. Standard: 24 bis 48 Stunden. Komplexe Mehr-Etappen-Reisen, Genehmigungen für beschränkten Luftraum oder knappe größere Kabinen: 48 bis 96 Stunden. Slots und Nachtflugverbote können alle drei Zeiten verlängern.
Vor Vertragsschluss prüft Fliteline das Air Operator Certificate des Operators samt Operations Specifications, seine Versicherungsnachweise und die Lufttüchtigkeitsunterlagen für das konkrete Flugzeug. Ein AOC ist im Umfang begrenzt. Deshalb bestätigen wir auch, dass es die Route abdeckt, die Sie tatsächlich buchen. Dieser Schritt wird leicht übersehen und ist gelegentlich entscheidend.
Das hängt von der Kategorie ab. Ein Very Light Jet nimmt vier bis sechs Passagiere auf, ein Light Jet sechs bis acht, ein Midsize Jet sieben bis neun, ein Heavy Jet zehn bis sechzehn, ein Ultra Long Range Jet zwölf bis achtzehn und ein VIP-Airliner neunzehn oder mehr. Reichweite zählt ebenso wie Sitzplätze: Das richtige Flugzeug erfüllt beides.
Weit mehr, als eine Linienfluggesellschaft erlaubt. Privatjets sind jedoch volumen- und nicht gewichtsbegrenzt, und die Gepäckräume kleinerer Kabinen sind wirklich klein. Ski, Golfschläger, Instrumente und Kameraequipment geben Sie bitte bei der Anfrage an, damit wir das Flugzeug richtig auswählen und das Problem nicht erst am Flugzeug entdecken.
Ja, und der Ablauf ist meist schneller als im Linienverkehr, weil Sie Zoll und Einreise über ein privates Terminal abwickeln statt über die Haupthalle. Gültige Reisepässe und gegebenenfalls Visa brauchen Sie weiterhin für jeden Passagier und jedes Besatzungsmitglied. Manche Routen erfordern Überflug- oder Landegenehmigungen, die wir im Rahmen der Buchung organisieren.
In der Regel ja, und meist in der Kabine statt im Frachtraum, einer der Hauptgründe für einen Privatcharter. Es hängt von den Richtlinien des Operators und den Einreisebestimmungen des Ziellandes ab, darunter Mikrochip, Impfnachweise und Heimtierausweis. Sagen Sie es uns bei der Anfrage, damit wir einen Operator wählen, der es erlaubt.
Ein Operator besitzt das Air Operator Certificate und fliegt das Flugzeug. Ein Broker sucht und beauftragt in Ihrem Namen das passende Flugzeug am gesamten Markt, statt Ihnen eine einzelne Flotte zu verkaufen. Fliteline ist Broker. Deshalb sagen wir Ihnen auch, wenn ein anderes Flugzeug, ein anderer Flughafen oder ein Linienflug die bessere Antwort ist.
Das hängt ganz vom Flughafen ab, und die Spanne ist groß. Frankfurt verbietet Nachtflüge zwischen 23:00 und 05:00 Uhr, Leipzig/Halle, 300 km entfernt, ist rund um die Uhr in Betrieb. Wir prüfen die Regeln an beiden Enden vor dem Angebot, denn eine Ankunft oder ein Abflug bei Nacht kann schlicht unmöglich sein, nicht nur teurer.
Unsere Charterleistungen
Privatcharter ist eines von sechs Segmenten, die wir organisieren. Geht es bei Ihnen um Fracht, eine Gruppenbuchung, eine Sondermission oder ein Flugzeug im Wet Lease, übernehmen wir das ebenfalls.






















